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Michael (Hrsg.) Niehaus

Das Protokoll

Kulturelle Funktionen einer Textsorte

Buch

Obwohl Protokolle als Quellen in der Forschung eine enorme Rolle spielen, wurde der Textsorte Protokoll mit ihren spezifischen Merkmalen und Funktionen bisher von den Literatur- und Kulturwissenschaften kaum nennenswerte Aufmerksamkeit entgegengebracht. Dabei ist die Herstellung von Protokollen eine für viele Institutionen grundlegende und unverzichtbare Kulturtechnik. Ihre wesentliche Funktion besteht darin, nach festgelegten Kriterien ausgewählte Ereignisse in eine schriftliche und verbindliche Form zu überführen: Was im Protokoll steht, steht fest. Damit dies gilt, müssen Protokolle jedoch je nach Einsatzbereich und Zweck höchst unterschie… Mehr

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Produktdetails


Weitere Autoren: Schmidt-Hannisa, Hans-Walter (Hrsg.)
  • ISBN: 978-3-631-50315-7
  • EAN: 9783631503157
  • Produktnummer: 19546459
  • Verlag: Lang, Peter GmbH
  • Sprache: Deutsch
  • Erscheinungsjahr: 2005
  • Seitenangabe: 292 S.
  • Masse: H20.9 cm x B14.9 cm x D1.7 cm 391 g
  • Abbildungen: 2 Abbildungen
  • Gewicht: 391

Über den Autor


Die Herausgeber: Michael Niehaus habilitierte an der Universität Essen im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft. Er arbeitet derzeit in einem Forschungsprojekt an der Universität Bochum zur Geständnismotivierung von 1800 bis zur Gegenwart. Er ist Autor und Herausgeber diverser Buchveröffentlichungen - u.a. Unzurechnungsfähigkeiten. Diskursivierungen unfreier Bewußtseinszustände seit dem 18. Jahrhundert (1998) - und Aufsätze, u.a. zur Erzählliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts und zum Verhältnis von Literatur und Rechtsdiskurs. Hans-Walter Schmidt-Hannisa habilitierte im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Bayreuth mit einer Arbeit über Traumaufzeichnungen und Traumtheorien im 18. und 19. Jahrhundert. Seit 2002 ist er Senior Lecturer am German Department des University College Cork (Irland). Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehören u.a. Unzurechnungsfähigkeiten. Diskursivierungen unfreier Bewußtseinszustände seit dem 18. Jahrhundert (1998), Das Gedichtete behauptet sein Recht. Festschrift für Walter Gebhard zum 65. Geburtstag (2001) und Lesekulturen / Reading Cultures (2003). Er ist zudem Autor diverser Aufsätze zur deutschen Literatur der Goethezeit und des 20. Jahrhunderts, zur Literatur- und Kulturgeschichte des Traums sowie zur Geschichte und Theorie des Lesens.

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